„Persönliches Budget“ war Thema bei der Schulung Süd
(bsk-um) Vom „Persönlichen Budget“ (PB) haben wohl die meisten behinderten Menschen schon gehört, aber was genau darunter zu verstehen ist, scheinen viele nicht zu wissen. Kein Wunder, erscheint das PB doch als ein bürokratisches Gebilde, als kompliziertes Regelwerk, das zu durchdringen einiges an Aufwand erfordert. Um Licht in diese Verhältnisse zu bringen, veranstaltete der BSK e.V. vom 7. Bis 9. Mai eine Schulung und einen Workshop mit dem Thema „Beratung und Unterstützung beim Persönlichen Budget“.
Dazu waren zwei fachkundige Referentinnen eingeladen: Rechtsanwältin Franziska Benthien, die seit kurzem BSK-Mitglieder in Sozialrechtsangelegenheiten berät, informierte die 20 Teilnehmer über die Rechtgrundlagen des Persönlichen Budgets. Birgit Stenger von der Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen e.V. (ASL) in Berlin erläuterte Fälle aus der Beratungspraxis sowie Beratungsmethoden zur Zukunftsplanung und zum Peer Counseling (Betroffene beraten Betroffene).
Aufgrund der komplizierten Materie mussten die Referentinnen viele Fragen beantworten, was ihnen auch souverän gelang. Zudem konnten alle Teilnehmer ein umfangreiches Informationspaket mit nach Hause nehmen. Insgesamt eine sehr erfolgreiche Veranstaltung, was sich auch in der äußerst positiven Resonanz vonseiten der Zuhörer niederschlug.
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