
(bsk-pr) „Seitdem ich diesen Fahrstuhl habe, bin ich ein ganz anderer Mensch“ freut sich Nadine Birkefeld aus Berlingerode. Mit 2.600 Euro hat die Elsa-Krauschitz-Stiftung den Bau eines Fahrstuhls im elterlichen Haus gefördert. Bis dahin war es ein langer Weg, den Nadine Birkefeld konsequent und selbständig bestritt. Immerhin mussten rund 22.000 Euro für das Projekt gesammelt werden.
In zahllosen Briefen bat sie bei Stiftungen und Fördereinrichtungen um einen Zuschuss. Seit ihrer Erkrankung war Treppensteigen nicht mehr möglich. Vater Helmut oder Bruder Carlo trugen sie über die steile Treppe zur Wohnung. Ein selbständiges Leben war somit nur eingeschränkt möglich. Oft konnte sie nur vom Balkon im Obergeschoss zuschauen, wenn alle anderen im Garten saßen. An Weihnachten 2009 war es dann soweit: Der Fahrstuhl wurde in Betrieb genommen. „Das war mein schönstes Weihnachtsgeschenk“, bedankte sich Nadine Birkefeld bei Anita Reichert, Mitglied im Vorstand der Elsa-Krauschitz-Stiftung, bei der Scheckübergabe am 17. April in Berlingerode.

Ihr Wissen und ihre Erfahrungen bei der Umsetzung eines solchen Projektes möchte sie in Zukunft auch an andere betroffenen Menschen weitergeben. Jetzt freut sie sich erst einmal auf den Sommer: „Ab sofort kann ich selbständig einkaufen fahren, Freunde und Verwandte besuchen oder im benachbarten Duderstadt ins Kino gehen. Das ist für mich Lebensqualität“. Artikel aus der THÜRINGER ALLGEMEINEN HIER. Weitere Informationen über die Elsa-Krauschitz-Stiftung finden Sie HIER
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