(am/bsk-pr) Wie leben Menschen, die kein Geld haben? Warum hängt Armut nicht nur von den finanziellen Verhältnissen ab? Und wie gelingt es, sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen? Überlegungen, mit denen sich die virtuelle Ausstellung "Echt arm?" beschäftigt: Unter http://diegesellschafter.de/echtarm zeigen die Aktion Mensch und der Paritätische Gesamtverband ab sofort 70 Beiträge von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich in Bildern, Videos, Audiodateien und Texten mit dem Thema Armut auseinandersetzen. Ursprünglich sind sie für einen Wettbewerb entstanden, den die beiden Organisationen 2006 ausgeschrieben hatten.
Persönliche Geschichten
Ziel war, für die Armut in Deutschland zu sensibilisieren und zu zeigen, wie viele unterschiedliche Facetten das Thema haben kann. "Bei uns sind damals 550 Einsendungen eingegangen. Sie haben auf sehr persönliche Weise unter anderem Probleme wie Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung aufgegriffen. Das ist nach wie vor sehr aktuell", erklärt Carolina Bontá von der Aktion Mensch. Die Organisation hat sich jetzt gemeinsam mit dem Paritätischen Gesamtverband entschlossen, eine Auswahl der Beiträge als virtuelle Ausstellung zu veröffentlichen. Darüber hinaus verweist die Präsentation auf viele Hintergrundinformationen und informiert so umfassend zur Armut in Deutschland. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich die virtuelle Ausstellung auch auf DVD ansehen. Bestellungen nimmt die Aktion Mensch unter der angegebenen Adresse entgegen.
Eine Initiative von dieGesellschafter.de Die Ausstellung "Echt arm?" ist ein Projekt im Rahmen der Gesellschafter-Initiative der Aktion Mensch. Sie bietet verschiedene Möglichkeiten der Vernetzung und sammelt unter anderem Antworten auf die Frage "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?". Auf der Plattform http://diegesellschafter.de tauschen die Besucher ihre Vorstellungen aus und entwickeln Visionen einer offeneren Gesellschaft. Gleichzeitig geht es auch um ganz konkretes Engagement: beispielsweise mit dem Gesellschafter-Förderprogramm, das Initiativen für mehr Gerechtigkeit finanziell unterstützt.
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