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Deutsches Team im Olympiadorf angekommen

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(dpa/bsk-pr) Während Deutschlands Behindertensportler offiziell in das Paralympics Village eingezogen sind, putzen sich die beiden Westküsten-Städte für die Winterspiele der Behinderten heraus. «Es ist alles sehr gut. Alle haben ihr Bett gefunden, es sind alle gesund, in froher Erwartung und bester Stimmung», sagte Karl Quade, Chef de Mission der Abordnung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS).

Mit Nationalhymne, Flaggenhissung und einer kurzen Ansprache von Dorf-Bürgermeisterin Marni Abbott-Peter sind die 20 deutschen Sportler und 29 Betreuer in ihrem Quartier empfangen worden. Eigens für die Zeremonie waren auch die Curler um Cheftrainer Helmar Erlewein von Vancouver ins rund 120 Kilometer entfernte Whistler gekommen. Das Curling-Team, das zum Paralympics-Auftakt am Samstag mit dem Duell gegen Norwegen in das Turnier startet, hat seine Zimmer in der Olympia-Stadt bezogen.

Vor der Willkommens-Zeremonie hatten sich sowohl die nordischen als auch die alpinen Asse bereits erste Eindrücke von den Wettkampfstätten verschafft. «Es waren alle begeistert», erzählte Quade. Die nordischen Skifahrer um Mannschaftssprecher Frank Höfle berichteten von viel Schnee an den höher gelegenen Plätzen, die alpinen «von schön griffigem Schnee».

Unterdessen laufen an den Tagen bis zur Eröffnung der Paralympics an diesem Freitag (Ortszeit) im BC Place noch Umbauarbeiten in Vancouver und Whistler. Noch nicht überall sind die Olympia-Banner aus dem Stadtbild verschwunden und durch Paralympics-Flaggen ersetzt worden. An der Einfallstraße vom Flughafen in die Westküsten- Metropole wurde vor die beleuchtbaren olympischen Ringe mittels eines riesigen Krans das Paralympics-Logo aufgestellt.

In Whistler, wo 90 Prozent der Wettbewerbe stattfinden, schneite es in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) leicht, Straßen und Dächer der Paralympics-Gemeinde waren dezent «gezuckert». Die Niederschlags- Wahrscheinlichkeit für die erste Hälfte der Spiele liegt zwischen 70 und 90 Prozent.

Der paralympische Fackellauf erreichte am Mittwoch acht Tage nach seinem Start in Kanadas Hauptstadt Ottawa seine letzte Station Vancouver. «Die Olympischen Spiele sind gerade erst vorbei und nun kommt die Flamme schon wieder. Das ist alles sehr aufregend», sagte die freundliche Michelle, die als Volunteer mit dazu beitragen will, dass das Großereignis mit 507 Athleten aus 44 Ländern und 64 Entscheidungen im Curling, Sledge-Hockey, im nordischen und alpinen Skisport und im Biathlon zu einem großen Erfolg wird.