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Zukunftswerkstatt mit behinderten Menschen bei VW denkt über ein inklusives Auto - auch für blinde Menschen nach

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finke

(ms-gm/bsk-pr) Wann kommt das inklusive, d.h. für alle behinderten Menschen zu fahrende Auto? Mit dieser Frage beschäftigten sich erstmalig in Deutschland bei einer Zukunftswerkstatt behinderte Menschen und Autoexperten am 16.12.2009 bei VW.

Eingeladen hatte zu diesem Dialog unter dem Motto "Mobil in die Zukunft - Soziales trifft Wirtschaft" der  Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, im Rahmen seiner Jahresabschlussveranstaltung. " Wir haben aufgrund der UN-Behindertenrechtskonvention einen großen Veränderungsbedarf in Deutschland und müssen auch Mobilität neu denken", sagte Finke vor rund fünfzig Behindertenbeauftragten und Vertretern von Selbsthilfegruppen, die aus ganz Niedersachsen in das VW-Transporterwerk nach Hannover gekommen waren.

"Für Ideen, die vom Markt kommen, ist man als Hersteller immer dankbar" stellte der Verantwortliche für die Vermarktung von Fahrzeugen für Menschen mit Behinderung bei VW, Gerd Schmees, fest.

Bei der rasanten Entwicklung der Technik sei nach Einschätzung von Walter Teckert, dem Behindertenbeauftragten der Stadt Meppen, ein Auto, mit dem beispielsweise auch Blinde mit Hilfe elektronischer Sensoren, Radarsysteme und sprachgesteuerte Bedienung fahren könnten, durchaus vorstellbar.

Schmees stellte auch die von VW speziell für behinderte Menschen umgerüsteten Fahrzeuge vor und gab den Teilnehmern die Gelegenheit, die Einstiegshilfen persönlich auszuprobieren, was dankbar angenommen wurde.

Über den aktuellen Stand der Technik bei Produktion und Fahrzeugen bei VW konnten sich die Teilnehmer der Veranstaltung bei einer behindertengerechten Führung durch das Werk informieren. "Mit "Soziales trifft Wirtschaft" haben wir erfolgreich neue Wege beschritten", zeigte sich Finke nach Abschluss der Veranstaltung erfreut. "Inklusion bedeutet die selbstbestimmte Teilhabe behinderter Menschen von Anfang an in allen gesellschaftlichen Bereichen, auch der Wirtschaft. Dabei haben wir festgestellt, dass beide Seiten etwas davon haben: Wir behinderte Menschen bekommen Sonderrabatte für unsere aufwendigeren Fahrzeuge und die Autoindustrie wichtige Impulse für die Märkte der Zukunft."