(kobinet/bsk-pr) Jürgen Schneider wird Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung. Der Senat hat ihn heute auf Vorlage von Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner und im Einvernehmen mit dem Landesbeirat für Menschen mit Behinderung zum Berliner Landesbeauftragten berufen.
Nach Verabschiedung und Ausscheiden des bisherigen Landesbeauftragten Martin Marquard ist die Funktion vakant geworden, war weiter im Landespressedienst zu lesen. Sie soll Schneider schon übergangsweise vom 1. Dezember an bis zum 20. Februar 2010 kommissarisch übertragen werden. Die Amtsperiode dauert vom 21. Februar 2010 bis zum 20. Februar 2015.
"Jürgen Schneider, 1949 geboren, hat in den vergangenen Jahren als Mitarbeiter der Sozialverwaltung vielfältige Erfahrungen in der Behindertenpolitik gesammelt", wird in der Pressemeldung hervorgehoben.
Aufgabe des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung ist es, auf gleichwertige Lebensbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hinzuwirken. Dabei hat er insbesondere auf die fortlaufende Umsetzung der Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt zu achten. Er setzt sich bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben dafür ein, dass unterschiedliche Lebensbedingungen von behinderten Frauen und Männern berücksichtigt und geschlechtsspezifische Benachteiligungen beseitigt werden. sch
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