Stuttgart (dpa/bsk-um) – Von Medikamenten aus dem Internet, die ohne Originalpackung geliefert werden, lassen Verbraucher besser die Hände. Gleiches gilt, wenn die Packung oder die Tabletten ungewöhnlich aussehen oder riechen. Solche Arzneien sollten keinesfalls eingenommen werden, rät die Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Länder in Stuttgart. Skeptisch sollten Verbraucher sein, wenn verschreibungspflichtige Medikamente im Internet ohne Rezept verkauft werden oder nicht in Deutschland zugelassene Arzneien im Angebot sind. Eine Online-Beratung könne keine ärztliche Versorgung ersetzen. Außerdem sei es wichtig, dass auf dem Medikamenten-Portal ein gelernter Apotheker Fragen beantworten kann, so die Beamten. Diese und weitere Tipps zum Online-Kauf stehen in der kostenlosen Broschüre «Der goldene Herbst», die im Internet heruntergeladen werden kann (www.polizei-beratung.de).
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