New York (dpa/bsk-um)) - Auf dem Papier existieren die Menschenrechte für Behinderte bereits. Wie die Situation für weltweit 650 Millionen Menschen mit Behinderung auch durch nationale Gesetzgebung und weitere Maßnahmen verbessert werden kann, darüber wird seit Mittwoch bei den Vereinen Nationen in New York diskutiert. Vertreter Dutzender Mitgliedstaaten trafen sich zu einer dreitägigen Konferenz im UN-Hauptquartier.
Im vergangenen Mai war die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten. Darin sind das Recht auf Ausbildung, Gesundheit, Arbeit, angemessene Lebensbedingungen sowie Freiheit von Ausbeutung und gleiche Behandlung vor Gericht festgelegt. 142 Länder haben das Abkommen, das von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurde, bereits unterzeichnet, in 66 Ländern ist es auch ratifiziert. Die Regierungen erklärten sich darin bereit, diskriminierende Gesetzgebung, Gepflogenheiten und Praktiken abzuschaffen.
Die Teilnehmer der UN-Konferenz wollen jetzt einen konkreten Fahrplan entwerfen, wie eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und die volle Integration der Behinderten gewährleistet werden kann.
© BSK e.V. 2007-2012 | W3C XHTML 1.0 | W3C CSS 2.0 | W3C WAI-AAA |