(bsk-pr) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. reicht heute seine Stellungnahme zum Entwurf der neuen DIN 18040 beim DIN-Normenausschuss in Berlin ein. Die Norm besteht aus zwei Teilen und befasst sich mit dem barriefreien Bauen im öffentlichen und privaten Raum.
Die Entwürfe wurden durch die BSK-Experten Michael Wolter, Christian Steinmann und Willi Rudolf, Roland König zusammen mit dem BSK-Bundesvorstand geprüft. Anschließend erfolgte die Stellungnahme der Experten und des Vorstandes. Die Experten hatten ihren Hauptaugenmerk darauf, wie Barrierefreiheit, insbesondere für Menschen mit Körperbehinderung bzw. Rollstuhlfahrer umgesetzt wird, ohne dass für die Kostenträger (vor allem Kommunen) Mehrkosten entstehen, als zu der bisherigen Regelung.
Der BSK kritisiert grundsätzliche Mängel bei den Entwürfen 18040 Teil 1 und 2: Arbeitsstätten, Beherbergungsstätten sowie der öffentliche Verkehrsraum finden sich in der neuen DIN 18040 Teil 1 und 2 nicht wieder. Besonders bei der Dimensionierung der Bewegungsflächen kommt es immer wieder zu Missverständnissen und damit unweigerlich zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Aus diesem Grunde wäre eine eindeutige Definition von Breite und Tiefe einer Fläche im Sinne der Anwender zwingend erforderlich.
„Der BSK ist Interessenvertreter für Menschen mit Körperbehinderung. Konstruktive Gespräche mit allen Beteiligten der DIN 18040 sind uns deshalb wichtig, damit die Norm auch tatsächlich den Ansprüchen körperbehinderter Menschen gerecht wird“, sagte Willi Rudolf, Landesvorsitzender der Selbsthilfe Körperbehinderter Baden Württemberg.
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