(dpa/bsk-pr) Ein neuer Leitfaden gibt Hauseigentümern Tipps zum barrierefreien Wohnen im Alter. So zeige die Broschüre, welche Barrieren das Leben im Eigenheim erschweren und wie sie sich entfernen lassen. Darüber hinaus werde erklärt, wie für die Umbauten Gelder der Förderbank KfW beantragt werden können, teilt der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin mit. VPB-Vorsitzender Thomas Penningh rät Wohneigentümern, ihr Zuhause rechtzeitig altersgerecht zu gestalten. Denn wegen des steigenden Anteils der Senioren innerhalb der Bevölkerung würden in Zukunft nur wenige einen Platz in einem Seniorenheim bekommen.
Klassische Barrieren für Geh- und Sehbehinderte sind laut dem VPB zum Beispiel die Stufen vor dem Hauseingang. Auch Balkon- und Terrassentüren stellten oft gefährliche Stolperschwellen dar. Ein schwieriges Hindernis sei für alte Menschen auch der Einstieg in
Dusch- und Badewannen. Rollstuhlfahrer wiederum bräuchten zum Rangieren stets eine Grundfläche von 1,5 mal 1,5 Metern. Der Leitfaden «Vorbauen und Umbauen: Barrierearm und altersgerecht» kann zum Preis von fünf Euro zuzüglich zwei Euro Porto online, per Fax oder per Post bestellt werden.
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