Beschäftigungsquote

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Beschäftigungsquote

Baden-Württemberg - Staatssekretär Dieter Hillebrand:

„Land beschäftigt immer mehr schwerbehinderte Menschen“

(bw-as/bsk-pr) „Das Land beschäftigt immer mehr schwerbehinderte Menschen. Wir tun mehr als unsere Pflicht“, sagte der Beauftragte der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen, Staatssekretär Dieter Hillebrand am Mittwoch (22.4.) in Stuttgart. In der Sitzung des Ministerrats wurde der Bericht über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in der Landesverwaltung Baden-Württemberg im Jahr 2008 vorgestellt. „Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen in der Landesverwaltung hat sich weiter erhöht“, stellte Hillebrand zufrieden fest. Im Berichtszeitraum – 2008 – überschritt die Landesverwaltung erneut die gesetzlich geforderte Fünf-Prozent-Marke. Demnach arbeiteten im jetzt zu bilanzierenden Jahr 2008 in der Landesverwaltung 12 070 schwerbehinderte Menschen. Das entspricht einer Quote von 5,17 Prozent.

Hillebrand betonte: „Gerade dem Öffentlichen Dienst kommt in diesem Bereich eine Vorbildfunktion zu. Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, damit die Landesverwaltung auch weiter dieser Vorbildfunktion gerecht wird“, forderte der Staatssekretär.

Positiv wertete er, dass nahezu alle Ressorts über den Pflichtsatz hinaus gehend, Plätze besetzt haben. Zehn von zwölf Geschäftsbereichen erfüllen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen die Pflichtquote beziehungsweise lagen sogar erheblich darüber. So lag die Quote im Bereich des Ministeriums für Arbeit und Soziales bei über 14 Prozent und im Finanzressort bei über acht Prozent. Insgesamt stieg die Zahl der schwerbehinderten Beschäftigten trotz Personalreduzierung im Jahr 2008. Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen erhöhte sich von 5,09 Prozent auf 5,17 Prozent.

Hillebrand setzt sich dafür ein, dass „alle Geschäftsbereiche unvermindert ihre Anstrengungen fortführen, auch in den kommenden Jahren eine möglichst große Zahl schwerbehinderter Menschen in den Landesdienst einzustellen.“ Dies ergebe sich auch aus der Vorbildfunktion des öffentlichen Dienstes für die anderen Arbeitgeber.