
(bsk-pr) Zum Erfahrungsaustausch und zu Fachvorträgen trafen sich die 12 Beratungsexperten auf Einladung des BSK e.V. von 17. bis 19. April in Krautheim. Neben aktuellen Themen, wie zum Beispiel der Situation im ÖPNV, dem Entwurf der DIN-Norm 18040 und Parkerleichterungen für Menschen mit Körperbehinderung standen zwei Referate im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Beate Scheuer, Rechtsanwältin aus Künzelsau, informierte in ihrem Vortrag über die Möglichkeiten und Grenzen des neuen Rechtsdienstleistungsgesetzes, RDL. „Alles was durch das RDL nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten“, stellte Beate Scheuer fest. Für die Beratungstätigkeit der BSK-Experten heißt das: der Experte muss sich zunächst Klarheit verschaffen, ob die von ihm angestrebte Beratung überhaupt unter das RDL fällt. „Nur wenn es sich um eine außergerichtliche Tätigkeit handelt, richtet sich die Zulässigkeit nach dem RDL“, sagte Beate Scheuer.
Über Haftungsfragen im Rahmen der Beratungstätigkeit referierte Peter Georg Zender von der Ecclesia/Union-Versicherungsgruppe am Samstagvormittag.
Im BSK-Expertenteam arbeiten betroffene Menschen ehrenamtlich in der Beratung von BSK-Mitgliedern. Die BSK-Experten und ihre Fachgebiete:
Barrierefreies Bauen
Michael Wolter, Christian Steinmann (Sachsen)
Öffentlicher Personennahverkehr
Heike Witsch
Berufliche Integration
Friedrich Zumbusch
Hartz IV und Grundsicherung
Marianne Jordan
Barrierefreies Reisen
Bernhard Endres, Hendrik Grützner (Thüringen), Gerd Strombach (Niedersachsen), Helga Schwall und Klaus Wolf (Baden-Württemberg)
Hilfsmittel
Peer Maßmann
Pflege
Elke Maßmann
Fotos von der Tagung:
Christian Steinmann
Klaus Wolf
Bernhard Endres
Gerwin Matysiak, Heike Witsch
Michael Wolter, Gerd Strombach
Peer Maßmann, Christian Steinmann
Beate Scheuer
Heike Witsch
Michael Pinter, Hendrik Grützner
Peter Georg Zender
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