Barrierefreiheitsprogramm

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Barrierefreiheitsprogramm

Barrierefreiheitsprogramm der NOB: Mobilität für alle Reisenden 

(nob/bsk-hewi-pr) Einfach in den Zug einsteigen und losfahren, für Reisende  ohne Handicap ein Leichtes. Nicht jedoch für Reisende, die aus ganz  verschiedenen Gründen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Für Fahrgäste mit  einem Rollstuhl, mit eingeschränkter Sehfähigkeit oder einer Gehhilfe ist es  wichtig, dass der Einstieg in das Fahrzeug und die Fahrt möglichst problemlos  erfolgen können.

Um das zu ermöglichen, hat die Nord-Ostsee-Bahn GmbH  (NOB) ein 40 Seiten starkes Barrierefreiheitsprogramm entwickelt und es am  19. März dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr überreicht.  Christian Sörensen, Referatsleiter öffentlicher Personennahverkehr und  Eisenbahnen im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, nahm das  Programm am Donnerstag im Kieler Bahnhof entgegen. Überreicht wurde es von  Marc Mahnken, Marketing-Referent und zugleich Beauftragter für die  Barrierefreiheit bei der NOB. „Für die NOB gehört ein barrierefreier Zugang zum  selbstverständlichen Service, und unser Ziel ist es, langfristig eine  weitestgehend barrierefreie und selbstbestimmte Mobilität aller Reisenden  sicherzustellen“, erläutert er das Programm. Zwar sei es laut Gesetz  vorgeschrieben, dass jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen einen barrierefreien  Zugang gewährleisten muss; die Details seien jedoch vom Gesetzgeber nicht  vorgegeben, so dass man sich bei der NOB entschieden habe, ein möglichst  umfassendes Programm zu erstellen. “Dabei war und ist es uns wichtig, eng mit  den Verbänden zusammen zu arbeiten, denn dort sitzen die Experten“, so Marc  Mahnken weiter. 

Zusammen mit den Flensburgern Büro Öding und Agentur Sturm, die auf  Barrierefreiheit spezialisiert sind, dem Blinden- und Sehbehindertenverband SH  e.V., dem Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderter e.V., dem  Gehörlosenverband Schleswig-Holstein, dem Nordverbund (Kleinwüchsige), dem  Deutschen Schwergehörigenbund e.V. und schlussendlich dem Bundesverband  2 von 4  Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. hat die NOB einen Workshop durchgeführt, in  dem Probleme besprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht wurde, die  finanziell und technisch umsetzbar sind und die eine deutliche Verbesserung für  Menschen mit Handicap mit sich bringen. Christian Sörensen als Vertreter des  Ministeriums zeigte sich erfreut von so viel Engagement: „Die Qualität des  öffentlichen Verkehrs ist direkt abhängig vom Grad der Barrierefreiheit. Ein  moderner Bahnhof, ein moderner Zug ist barrierefrei! Das  Barrierefreiheitsprogramm der NOB trägt unmittelbar zu einer  Attraktivitätssteigerung des gesamten öffentlichen Verkehrs bei.“