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Landesbeauftragter Finke stellt ungewöhnlichen Weg der aktiven Teilhabepolitik für Behinderte vor

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(gm-kf/bsk-pr) Einen "Parteien-TÜV" zur Europa- und Bundestagswahl im kommenden Jahr zur Umsetzung von aktiver Teilhabepolitik für behinderte Menschen hat der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Karl Finke jetzt bei seiner Jahresabschlussveranstaltung in Wolfsburg öffentlich vorgestellt.

Rund 60 politisch und in den Medien aktive behinderte Menschen aus ganz Niedersachsen waren in die Autostadt gekommen, um sich über eine Fortentwicklung der Sozialpolitik in Niedersachsen für behinderte Menschen auszutauschen.

"Wir möchten behinderten Menschen nicht nur in Niedersachsen mit dem ,Parteien-Vertrauens-Check' zu der kommenden Europa- und Bundestagswahl 2009 ein Instrument in die Hand geben, mit dem sie Parteiprogramme und -kandidaten auf die konkrete Umsetzung von Teilhabe vor Ort im Sinne der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen überprüfen können", erläuterte Finke.

In seinem Vortrag "Parteiprogramme auf dem Prüfstand" stellte er in der Veranstaltung auch ein Eckpunktepapier mit entsprechenden Forderungen vor.


Die Stadt Wolfsburg belegt durch unterschiedliche vorbildliche Aktivitäten als "soziale Stadt" einen Spitzenplatz in Niedersachsen. Lydia Lauenroth, Vorsitzende des Behindertenbeirates der Stadt, stellte während der Veranstaltung ebenfalls das neue Qualitätssiegel "Wolfsburg barrierefrei" vor. Mit ihm sollen dort angesiedelte Unternehmen für ihre barrierefreie Gestaltung ausgezeichnet werden.

"Auch das könnte ein Modell für andere niedersächsische Städte sein",  lobte der Landesbehindertenbeauftragte die Initiative. Wolfsburg sei in Niedersachsen die einzige Stadt neben Hannover, die eine hauptamtliche Behindertenbeauftragte beschäftigte. "Von hier kommen nicht nur gute Autos, sondern auch immer wieder Topmodelle für den sozialen Bereich", so Finke.