(kf-mg/bsk-pr) Auf Einladung des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, trafen sich jetzt rund 100 Werkstatträte aus niedersächsischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). "Dieses Treffen hat sich, in zehn Jahren zu einer wichtigen Informations- und Austauschbörse für die Werkstatträte im Land entwickelt", sagte Finke.
Auch in diesem Jahr wurden verschiedene Themen behandelt. Das größte Interesse fand die Arbeitsgruppe "Budget für Arbeit". Hier wurde noch einmal der niedersächsische Weg für die Menschen aufgezeigt, die von der Werkstatt zu einem Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft wechseln möchten. In der Diskussion ging es vor allem darum, wie dieser Weg sicher vorbereitet werden kann, welche Praktika, welche Begleitung erforderlich ist, und wie das Land
sicher stellt, dass bei Scheitern des Arbeitsverhältnisses eine Rückkehr in die Werkstatt erfolgen kann.
Ebenfalls großes Interesse fand die Arbeitsgruppe, die sich mit den Bildungsangeboten für Werkstatträte beschäftigte. Es soll künftig die Anregung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen werden, ein eigenes Informationsforum für Werkstatträte voranzutreiben. Darüber hinaus befassten sich die Werkstatträte mit Fragen der Eingliederung in die Gemeinde, der
Notwendigkeit von Elternarbeit und der Frage, warum es Sinn macht, als Beschäftigte oder Beschäftigter in einer Werkstatt für behinderte Menschen Mitglied in einer Gewerkschaft zu sein.
Zum Abschluss der Veranstaltung dankte Renate Sievers vom Werkstattrat Meppen, die die Veranstaltung zusammen mit dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen vorbereitet hatte den Referentinnen und Referenten und sprach von einer gelungenen und informativen Veranstaltung. Das elfte Treffen wird im November 2009 wieder in Hannover stattfinden.
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