
(dpa/bsk-pr) Die querschnittsgelähmte Ausnahme-Athletin Marianne Buggenhagen (55) vom SC Berlin ist als außergewöhnliche Persönlichkeit des Sports mit dem Preis für Toleranz und Fairplay geehrt worden. Die Ehrung nahmen am Donnerstag in Berlin Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und die Botschafterin für Sport, Toleranz und Fairplay, Rosi Mittermaier, vor. Neben der neunfachen Paralympics-Siegerin in der Leichtathletik erhielten auch Ruderin Kathrin Boron und die Segler Hannes und Jan-Peter Peckolt die Anerkennung für vorbildlich faires Verhalten.
Schäuble würdigte Buggenhagen, die sich seit langem für den Behindertensport, die Integration Behinderter in die Gesellschaft und die Gesellschaft insgesamt einsetzt. Rosi Mittermaier nannte Marianne Buggenhagen «die erfolgreichste Leichtathletin des deutschen Sports insgesamt und ein Vorbild für soziales, Integration und gegenseitige Toleranz förderndes Verhalten». Ihr positiver Einfluss zeige sich zum Beispiel darin, dass zwei Körperbehinderten-Schulen in Deutschland den Namen von Marianne Buggenhagen tragen.
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