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Weltverband schließt Iran bis 2013 von allen Wettbewerben aus

(dpa/bsk-pr) Die International Wheelchair Basketball Federation (IWBF) hat den iranischen Nationalverband bis zum 1. Januar 2013 von allen Wettbewerben der Behinderten ausgeschlossen und zusätzlich eine Strafe von 5000 US-Dollar verhängt. Bei den Paralympics in Peking waren die iranischen Rollstuhlbasketballer im Viertelfinale nicht gegen das Team der USA angetreten. Daraufhin beschloss die IWBF nun auf ihrer Sitzung im kanadischen Winnipeg den iranischen Verband nach einer Anhörung zu sperren. Dies teilte der Deutsche Rollstuhl- Sportverbandjetzt mit.

Nach einer starken Vorrunde bei den Paralympics sollten die Iraner zum Viertelfinalduell gegen die Mannschaft der USA antreten. Bei einer Niederlage wäre das Team aus Vorderasien auf Israel getroffen.

Die Suspendierung des nationalen Rollstuhlbasketball-Verbandes des Iran beinhaltet, dass weder Offizielle noch Spieler bis zum Ablauf der Sanktion an Wettbewerben der IWBF teilnehmen dürfen. Der Bann gilt aber auch für nationale Wettbewerbe in anderen Ländern bis hin zu Freundschaftsspielen. Dies betrifft auch die Spieler, die vor allem in den Ligen der Türkei, Italiens und Spaniens aktiv sind und somit auch von ihren Vereinsteams ab sofort nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Iran hat nun die Möglichkeit, binnen zwei Monaten Einspruch gegen das Urteil einzulegen.