(bmas/bsk-pr) Anlässlich einer Informationsveranstaltung des Ministeriums zum Persönlichen Budget zum Beginn der Düsseldorfer Messe REHACARE International 2008 mit rund 300 Teilnehmern erklärt das erklärte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Thönnes:
Die Zahl Persönlicher Budgets ist in den letzten Monaten stark angestiegen. Allein im zweiten Halbjahr 2007 wurden rund 1.000 neue Persönliche Budgets bewilligt. Das Persönliche Budget ist eines der herausragenden Instrumente der Behindertenpolitik und Ausdruck des Paradigmenwechsels in diesem Politikfeld. Diese Leistungsform ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer bedarfsorientierten und personenzentrierten Sicherung der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und führt zu mehr Selbstbestimmung, mehr Selbstständigkeit und mehr Selbstbewusstsein bei behinderten Menschen. Ein weiterer stetiger Anstieg der Zahl bewilligter Persönlicher Budgets ist ausdrückliches Ziel der Politik der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen.
Um eine stärkere Nutzung Persönlicher Budgets zu erreichen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales für die Jahre 2008 bis 2010 ein Förderprogramm aufgelegt. Hierein fließen aus dem Bundeshaushalt 2,1 Millionen und aus dem vom Beirat für die Belange behinderter Menschen verwalteten Ausgleichsfonds 1,7 Millionen Euro. Mit diesen Mitteln werden zur Zeit 25 Modellprojekte gefördert. Auf der Informationsveranstaltung wurden erste Ergebnisse vorgestellt und in einer Podiumsdiskussion unter anderem mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Thönnes, erörtert.
Quelle: www.bmas.de
© BSK e.V. 2007-2012 | W3C XHTML 1.0 | W3C CSS 2.0 | W3C WAI-AAA |