Rehacare 2008

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Rehacare 2008

BSK auf der Rehacare 2008

„Beste Gelegenheit für Kontakte zu Betroffenen“

infostand

(bsk-pr) Von 15. bis 18. Oktober drehte sich auf der Rehacare in Düsseldorf alles rund um Hilfsmittel, Rehabilitation und die Belange von Mitmenschen mit Handicap. Mit rund 52.000 Besuchern verzeichnete die Rehacare einen Zuwachs von rund 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der BSK war mit einem Infostand am Gemeinschaftsstand der BAG-Selbsthilfe in Halle 6 vertreten.

Die Wege an den Hauptschlagadern, den Durchgängen zwischen den Messeständen, sind bei den Ausstellern besonders beliebt. „Da ist der größte Publikumsverkehr und  damit auch die beste Gelegenheit für Kontakte zu Betroffenen“, kommentiert Gerd Strombach, BSK-Messestandleiter, die Bedeutung eines Standplatzes in den Messehallen. „Auch wenn wir in diesem Jahr nicht die pole position an einem Hauptdurchgang hatten, sind wir dennoch mit dem Ergebnis unserer Teilnahme zufrieden“, räumt Strombach ein. Reißenden Absatz fanden wieder einmal die Gehweg- und Falschparker-Karten des BSK: 3.500 der beliebten Gelben Karten, die rücksichtlosen Autofahrer ins Gewissen reden, wurden an die Messebesucher verteilt.

Beratungsgespräche standen im Vordergrund der Arbeit des BSK-Messeteams. Für Irmgard Winkler, stellvertretende Bundesvorsitzende, sind die Gespräche mit Mitgliedern und solchen, die es noch werden können, besonders wichtig: „Hier am Messestand treffen wir die Menschen, für die wir arbeiten und erfahren so mehr über ihre Probleme, Hoffnungen und Wünsche“, sagte Irmgard Winkler. Gleich zwei Messestandbesucher entschlossen sich spontan für den Beitritt im BSK.

Die BSK-Experten Bernhard Endres (Urlaub), Michael Wolter (Bauen), Heike Witsch (ÖPNV) und Friedrich Zumbusch (berufliche Integration) standen zu festen Beratungszeiten für Fragen der Besucher zur Verfügung.

Die Mobilitätstrainingskurse von BSK und der Gesellschaft zur Förderung des integrativen Sports, GFiS, wurden besonders von Eltern mit behinderten Kindern nachgefragt. Carola Rennstich, BSK-Jugendreferentin und Messedebütantin, war von der Nachfrage überwältigt „Die vielen persönlichen Gespräche mit den Eltern und Jugendlichen sind für meine Arbeit enorm wichtig“, so Rennstich. Aufmerksam verfolgten auch die Zuhörer im Cafe Forum am BAG-Selbsthilfe-Stand den BSK-Beitrag über das Mobilitätstraining. WDR-Reporter Dave Hänsel interviewte Carola Rennstich, Esther Weber in Vertretung des erkrankten Holger Kranz und Peter Reichert über Ziele und Barrierefreie Reiseziele präsentierten Edith Schwab und  Bernhard Endres im Cafe Forum. Das Programm des neuen BSK-Kataloges „Urlaubsziele für Menschen mit und ohne Behinderung“ bietet zahlreiche Individual- und Gruppenreiseangebote im kommenden Jahr. Auch im Fränkischen Seenland, dem Revier von Tourismusberater und BSK-Vorstandsmitglied Bernhard Endres, wird 2009 einiges geboten: Er informierte über barrierefreie Freizeittipps und Badespaß zwischen Altmühl- und Brombachsee.   

Ein Besuchermagnet für die viele kleinen und großen Standbesucher war wieder das Glücksrad: „Jeder ist hier ein Gewinner und keiner geht leer aus“, war die Devise von Glücksradfee Margreth Keilbach-Reichert.