BSK fordert von DB Verzicht auf Bedienzuschlag
(bsk-iw/bsk-mp) Mobilitäts- und sehbehinderte, vor allem aber ältere Menschen benötigen Hilfe beim Ticketkauf
"Vom Bedienzuschlag in Höhe von 2,50 Euro sind insbesondere Menschen betroffen, die in der Regel über keine PC-Kenntnisse verfügen, so Irmgard Winkler, Stellv. Bundesvorsitzende.
"Selbstverständlich freuen wir uns über eine Ausnahmeregelung für behinderte Reisende ab einem Grad der Behinderung von 70 und höher, wenn diese ihre Fahrkarte persönlich am Schalter kaufen. Das reicht aber bei weitem nicht aus, denn mobilitäts- und sehbehinderte, vor allem aber ältere Menschen sind beim Kauf eines Tickets auf Hilfe, Assistenz und vor allem auf die Beratung am Schalter angewiesen. Sie sind nicht in der Lage, sich schnell mal vom PC aus oder am Ticket-Automaten eine Fahrkarte zu kaufen."
Mit Kunden- oder Verbraucherfreundlichkeit hat die so genannte Service-Pauschale pro Kauf eines Tickets am Schaler nichts zu tun, zumal überdies die Fahrpreise erhöht werden.
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