(dpa-lni/bsk-pr) Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karin Evers-Meyer, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Übergehen behinderter Schüler vorgeworfen. Weder bei ihrer Bildungsreise noch beim Bildungsgipfel am 22. Oktober habe die Kanzlerin den gemeinsamen Schulbesuch von Kindern mit und ohne Behinderungen geplant, kritisierte Evers-Meyer am Donnerstag in Wilhelmshaven. "Das bedauere ich umso mehr, als der gemeinsame Schulbesuch aller Kinder in der zur Ratifikation im Parlament anstehenden UN-Behindertenkonvention einer der zentralen Punkte ist", sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete.
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