(dpa-lnw/bsk-pr) Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat im vergangenen Jahr die Arbeit von Schwerbehinderten mit 24 Millionen Euro bezuschusst. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Fördersumme damit um 5 Millionen Euro, teilte der Verband am Mittwoch in Köln mit. Die Gelder flossen unter anderem in die Förderung von Betrieben, die Schwerbehinderte beschäftigen, in Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Behinderte und in Integrationsunternehmen.
Darunter versteht man Unternehmen, die bis zu 50 Prozent Schwerbehinderte beschäftigen. Durch die Fördergelder im vergangenen Jahr erhielten 447 Schwerbehinderte im Rheinland einen neuen Arbeitsplatz. Finanziert wird diese Förderung durch die sogenannte Ausgleichsabgabe. Diese wird von Unternehmen gezahlt, die weniger als fünf Prozent Menschen mit Behinderung beschäftigen.
In den nächsten drei Jahren wollen die beiden Landschaftsverbände in NRW, der LVR und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, zusammen mit dem Sozialministerium 1000 zusätzliche Stellen für Behinderte in Integrationsunternehmen schaffen. Bisher sind im Rheinland rund 560 Schwerbehinderte in 43 Integrationsunternehmen beschäftigt.
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