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Karl Finke begrüßt neues EU-Recht für Flughäfen

karl finke

(lbbns-kf/bsk-pf) Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen, Karl Finke, begrüßt die neue EU-Vorschriften zur Erleichterung von Flugreisen behinderter und älterer Menschen. „Endlich ist die Zeit der Ungleichbehandlung und der höheren Kosten vorbei“, so Finke.  „Menschen mit Mobilitätseinschränkungen haben jetzt vergleichbare Zugangsbedingungen wie alle anderen Flugreisenden“, sagte der Landesbeauftragte.

Alle europäischen Flughäfen sind nun verpflichtet, Dienstleistungen kostenlos anzubieten, die behinderten Menschen die ungehinderte Nutzung der Flughafeneinrichtungen bei Abflug und Ankunft ermöglichen. Außerdem müssen Fluggesellschaften künftig Serviceangebote wie beispielsweise die Beförderung von Rollstühlen oder die Mitnahme von Blindenhunden in der Kabine kostenfrei anbieten.

Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, empfiehlt Finke,sich mindestens 48 Stunden vor Abflug mit dem Flughafenbetreiber oder der Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.  Am Flughafen Hannover-Langenhagen hat sich Finke jüngst davon überzeugt, dass bereits zahlreiche Möglichkeiten umgesetzt sind, die unter anderem Rollstuhlfahrern sowie Seh- und Hörgeschädigten das Reisen deutlich erleichtern.