
(am-hz/bsk-pr) "Gerechtes Aufwachsen ermöglichen!" - So lautet das Motto des 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages (DJHT) in Essen. Wie können Projekte für junge Menschen zur Chancengerechtigkeit beitragen? Wer sind die Menschen, die sich Tag für Tag in Projekten und Initiativen engagieren? Fragen wie diese wurden mit dem Wettbewerb "Gemeinschaft bildet" von der Aktion Mensch und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beantwortet.
Am Donnerstagabend prämierten die Aktion Mensch und die AWO im Rahmen des DJHT die zehn Gewinner. Gefragt waren innovative und beispielhafte Bildungsangebote, die Kinder und Jugendliche in ihrem Umfeld ansprechen und dazu beitragen, ihre sozialen Kompetenzen zu entdecken, zu entwickeln und zu stärken. Ausgezeichnet wurden nun ein Projekt zur Schuldenprävention, eine Schüler GmbH, integrative und Freiwilligenprojekte, Initiativen zu Kulturarbeit und globalem Lernen, ein Naturspielplatz sowie Projekte zum Thema Schulabschluss.
Im Juni 2007 startete der Wettbewerb und bis zum Jahresende reichten fast 400 Projekte ihre Konzepte ein. Anschließend ermittelte eine Jury die zehn Gewinner. Ihr gehörten an: Prof. Ursula Boos-Nünning, Migrationsforscherin und Erziehungswissenschaftlerin, der Geschäftsführer AWO Bezirksverband Hannover Jochen Flitta, die Autorin Annette Langen, Prof. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts und Markus Schnapka, Landesrat a. D.
Gemeinschaft bildet: die Preisträger
Den ersten Preis, dotiert mit 3.000 Euro, erhält das Projekt "Schuldenprävention mit dem FinanzFührerschein" von der Schuldnerhilfe Essen e.V.
Platz zwei teilen sich die Initiative "Wild Food Angels" - Schüler GmbH von der Volkssolidarität Kreisverband Schwerin NWM e.V. und "Junge Menschen mit Behinderungen öffnen Türen" von Lebensweisen e.V. in Schortens bei Wilhelmshaven. Beide können sich über je 2.000 Euro freuen.
Jeweils 1.000 Euro gehen an die Plätze vier bis zehn:
Weitere Infos zu den Preisträgern finden Sie ab dem 20. Juni im Internet unter http://diegesellschafter.de/gemeinschaftbildet.
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