Tag der Begegnung

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Tag der Begegnung

28.000 Menschen erlebten Integration

"Wir haben alle was zu sagen"

(lvr-cg/bsk-pr) "Tag der Begegnung" zog 28.000 Menschen in den Archäologischen Park Xanten / LVR zeigt, wie Integration möglich ist / Sport baut Brücken bei Deutschlands größtem Fest für Menschen mit und ohne Behinderung Köln / Xanten. 31. Mai 2008. Der "Tag der Begegnung" des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) im Archäologischen Park Xanten ist erfolgreich zu Ende gegangen. Deutschlands größtes Integrationsfest  für Menschen mit und ohne Behinderung war auch in diesem Jahr ein Besuchermagnet: Rund 28.000 Gäste fanden den Weg an den Niederrhein, um bei Sport, Spiel, Musik und einem Bunten Programm gemeinsam ein Zeichen für gleichberechtigte Teilhabe zu setzen. 

In diesem Jahr war es vor allem der integrative Sport, der die Menschen nach Xanten zog. So war Horst Eckel, Fußballweltmeister von 1954, gekommen, um mit Harry K. Voigtsberger, NRZ-Chefredakteur Rüdiger Oppers und blinden Jugendlichen auf die Torwand zu schießen. Offensichtlichen Heimvorteil hatte auch hier der LVR: Der Gewinner hieß Harry K. Voigtsberger. Weitere sportliche Höhepunkte waren das Länderspiel der Fußballnationalmannschaften der Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, ein Frauenfußballturnier, Blindenfußball sowie Kugelstoßen mit den deutschen Paraolympioniken Mathias Mester, Jörg Frischmann und Frank Timmermeier.

Führungen für geistig behinderte, hörgeschädigte und gehörlose Menschen machten das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Sinne.

Den musikalischen Höhepunkt setzte der Kölner Musiker Purple Schulz. Gemeinsam mit dem Gehörlosenchor der Rheinischen Förderschule Düsseldorf, dem Pulheimer Kinderchor und Sohn Ben sangen sie der begeisterten Menge zu: "Wir haben alle was zu sagen" und gaben dem Fest damit seine eigene Hymne. 

Um Grenzen auch für Menschen mit Behinderung weiter abzubauen, soll der "Tag der Begegnung" im nächsten Jahr noch internationaler werden. "Wir planen ein europäisches Netzwerk und denken daran, mit unseren europäischen Nachbarn enger zu kooperieren.", so Harry K. Voigtsberger. So freute er sich besonders über den Besuch des Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien, Karl-Heinz Lambertz.