
(bsb/bsk-pr) Mit 22 Welt-, 14 Europa- und zwei Amerikanisch Regionalen Rekorden am vorletzten Wettkampftag stellte die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark wieder einmal unter Beweis, dass Berlin das „schnellste“ Wasser Deutschlands besitzt.
Lucas Ludwig vom Paralympischen Sport Club Berlin verlor am Vormittag seinen am 26. Mai 2007 ergatterten Europarekord über 100m Freistil an den Spanier David Levecq (00:55,33). Am späten Nachmittag holte er sich diesen in einem spannenden Duell gegen den Rekordhalter mit einer Zeit von 00:55,29 zurück. Schon am Donnerstag, den 22. Mai konnte Lucas Ludwig einen Europarekord über 800m Freistil mit einer Zeit von 09:02,96 erschwimmen.
Auch für weitere Sportler des Paralympischen Sport Clubs Berlin (PSC) verliefen die Meisterschaften bisher erfolgreich:
Einen neuen Fabelweltrekord über 100m Rücken (1.005 Punkte) schwamm Deutschlands Ausnahmeathletin Kirsten Bruhn am Sonntagnachmittag in einer neuen Bestzeit von 01:25,39. Für Kirsten Bruhn war es der erste Weltrekord über diese Distanz.
Weitere zwei Weltrekorde über dieselbe Strecke, allerdings in einer anderen Startklasse, erzielten Yip Pin Xiu aus Singapur in 02:08,89 (1.084 Punkte) und Karina Lauridsen aus Dänemark in 01:32,68 (1.305 Punkten).
Die 25-jährige Daniela Schulte schwamm am Donnerstag in der offenen Klasse über 800m Freistil einen neuen Weltrekord in 11:09,23 (1.239 Punkte) und am Freitag einen weiteren Weltrekord über 200m Freistil mit einer Zeit von 02:38,25, welchen sie am Abend im Finale nochmals mit 02:36,09 übertraf.
Christiane Reppe erschwamm sich einen Europarekord über 800m Freistil mit einer Zeit von 10:47,32. Die Meisterschaften endeten am Sonntagabend mit der Vergabe des Birgitta-Blomqwist Wanderpokals und zwei Ehrenpreisen des Schirmherrn Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble. Weitere Informationen und alle Ergebnisse unter: www.idm-schwimmen.de
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