(bt-hau/bsk-iwi) Der Familienausschuss veranstaltet am Mittwoch, dem 28. Mai 2008, eine öffentliche Anhörung zu dem Thema "Spätfolgen bei Contergangeschädigten".
Grundlage des Hearings bilden Anträge der Fraktionen von CDU/CSU und SPD und von Bündnis 90/Die Grünen.
Während die Koalitionsfraktionen eine Sicherstellung der finanziellen Unterstützung der Opfer fordern, sprechen sich die Grünen für einen umfassenden Ansatz beim Umgang mit den Folgen des Contergan-Medizinskandals aus.
Als Experten sind zu der Veranstaltung geladen: Uwe Adamczyk vom Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland, Klaus Becker von der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen, Professor Georg Cremer vom Deutschen Caritasverband, der Orthopäde Jürgen Graf, Udo Herterich vom Interessenverband Contergangeschädigter Nordrhein-Westfalen, Hedda Hoffmann-Steudner vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, Margit Hudelmaier vom Bundesverband Contergangeschädigter, Professor Andreas Kruse vom Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg, Regina Schmidt-Zadel von der Conterganstiftung für behinderte Menschen, Gernot Stracke vom Hilfswerk für Contergangeschädigte Hamburg und R. Alan Summerside von der Opferorganisation The Thalidomide Trust.
Die Anhörung beginnt um 12 Uhr im Sitzungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses und soll bis 15 Uhr dauern.
Interessierte Besucher werden gebeten, sich per E-Mail unter familienausschuss@bundestag.de anzumelden.
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