Selbstverteidigung

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Selbstverteidigung

BSK kooperiert mit dem Behinderten- und Versehrtensportverein Kitzingen

Die Anmeldung für den Übungsleiter Kae-In-Sog-In ist in vollem Gange

(Kae-In-Sog-In/bsk-ah) Nach den Schnuppertagen am 22.08.2009 und 14.11.2009 in Krautheim startet nun die Anmeldung für den Übungsleiterschein, der bei und durch Kae-In-Sog-In in Kitzingen erworben werden kann. An vier Wochenenden werden die Grundlagen der Didaktik/Methodik des Kae-In-Sog-In vermitttelt. Am vierten Wochenende wird das erworbene Wissen abgeprüft. Die Seminarreihe wird nach bestandener Prüfung mit der Erlangung des Übungsleiters abgeschlossen. Neugierig?

Hier gehts zu den Terminen

Nach dem Erlangen des Übungsleiterscheines werden die Absolventen zukünftig selbständig Selbstverteidigungs-Kurse organisieren und durchführen. Somit kann die Idee Selbstverteidigung für Menschen mit Behinderung immer weitere Kreise ziehen!


Selbstverteidigung

 

Infos zur Übungsleiterausbildung bekommt ihr durch:
Alexandra Hasenfuß
(Sozial- und Jugendreferentin)
Tel: 06294-428143
Alexandra.Hasenfuß@bsk-ev.org

 

 

 

 

Kae-In-Sog-In - Was ist das?

Kae-In-Sog-In: Selbstverteidigung für Menschen mit Behinderung

Kae-In-Sog-In (koreanisch) heißt übersetzt: Vielfalt. Da es eine Vielfalt an Behinderungsformen gibt, wurde dieser Begriff gewählt. Dem gehandicapten Sportler soll durch regelmäßige Ausübung seines Sportes Hilfe zur Selbsthilfe und die Möglichkeit der Selbstbehauptung gegeben werden.

Kae-In-Sog-In beruht in seiner Struktur auf inhomogene Gruppen, welche sich meistens aus den unterschiedlichen sozialen Schichten der Gesellschaft zusammensetzen. Ein aus ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgebautes soziales System schafft die erforderliche Infrastruktur sowie ein flächendeckendes, fachlich kompetentes und vielfältiges Angebot.

kae in sog in

Kae-In-Sog-In besteht aus drei sportlichen Bereichen:

  1. Selbstverteidigung für Menschen mit Handicaps.
    Zielsetzungen: Selbstverteidigung sowie Förderung des Selbstwertgefühls und der Selbstbehauptung  
  2. Slow-Motion-Arts (langsame und sanfte taijiähnliche Bewegungslehre)
    Zielsetzung: Förderung der Konzentration und des Gleichgewichtes
  3. Blasrohrsport (Wettkampftauglich)
    Zielsetzung: Menschen mit Handicaps, eine zusätzliche Möglichkeit zu bieten, sich im Wettkampf mit anderen zu messen. Diese Sportart hat auch zum Ziel, bewusstes Atmen zu erlernen und sie fördert auch die Konzentration.

Kae-In-Sog-In wurde von Horst M. Kohl (Wiesenbronn, Bayern) in ca. dreijähriger Vorbereitungszeit entwickelt und dann als eigenständiges Selbstverteidigungssystem 1995 gegründet.

Diese Möglichkeit der Selbstverteidigung wird mittlerweile in beinahe allen Bundesländern durch ausgebildetes Fachpersonal an Menschen mit Handicaps weitervermittelt.
Kae-In-Sog-In wird von sieben bundesdeutschen Bundesverbänden in unterschiedlicher Weise anerkannt. Auch unsere 88-stündige Fachübungsleiterausbildung, die der Verein in Eigenregie durchführt, findet dort Anerkennung.

Anforderungen an das ehrenamtliche Personal:

  • Eigene Teilnahme am regelmäßigen Training in einem Kampfsport/ Kampfkunstverein
  • die Lizenz Fachübungsleiter „Selbstverteidigung für Menschen mit Handicaps Kae-In-Sog-In absolvieren
  • Wünschenswert: „Lizenz Behindertensport" bei einem Behindertensportverband absolvieren.

Horst M. Kohl