Integration in Köln

Köln bewegt sich

22.04.2008 Köln (kobinet/bsk-cr) Schafft Köln die Wende zur Integration der behinderten Kinder? Mit einer Podiumsdiskussion unter diesem Motto organisiert der Verein mittendrin e.V. am 22. April 2008 in Köln den Dialog zwischen Stadt und Bürgern. Es folgt am 6. Mai 2008 ein öffentliches Fachgespräch: Eine Schule für Alle - Was tut die Verwaltung?

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass schon am 30. August des vergangenen Jahres der Rat der Stadt Köln beschlossen habe, die Zahl der Plätze im gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht behinderter Schüler bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln. Mit Unterstützung der Landesregirung NRW könne sie dabei nicht rechnen. "Doch, wie es scheint, hat die Stadt der Ehrgeiz gepackt. Schuldezernentin Dr. Agnes Klein möchte Köln zur Modellregion in Sachen Integration machen und setzt auf kreative Lösungen", freut sich Eva-Maria Thoms von mittendrin e.V.

So bewerbe sich die Stadt bei der Landesregierung um zwei Kompetenzzentren sonderpädagogischer Förderung - mit einem Konzept, das vor allem auf wohnortnahe Schule und Integration setzt: Die Kompetenzzentren sollen ihre Förderschüler in die Regelschulen begleiten. Daneben würden weitere Integrationsprojekte angedacht. Unter anderen soll eine Förderschule zur Integrationsschule werden und Regelkinder aufnehmen. hjr

Dienstag, 22. April 2008, 20 Uhr, DGB-Haus, Hans-Böckler-Platz
Podiumsdiskussion mit den Ratsfraktionen
Schafft Köln die Wende zur Integration der behinderten Kinder?
Teilnehmer: Ulrike Heuer (SPD), Gisela Manderla (CDU), Sabine Ulke (Die Grünen), Özlem Demirel (Die Linke), N.N. (FDP)

Dienstag, 6. Mai 2008, 20 Uhr, DGB-Haus, Hans-Böckler-Platz
Öffentliches Fachgespräch
Eine Schule für Alle: Was tut die Verwaltung?
Teilnehmer: Dr. Agnes Klein, Schuldezernentin der Stadt Köln, Michael Mertens, Schuldezernent des Landschaftsverbands Rheinland

Flyer zu den Veranstaltungen in Köln zum downloaden als PDF-Datei

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