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Tag des barrierefreien Tourismus

Tag des barrierefreien Tourismus

Unterstützung des Bundestags bleibt aus, NatKo bleibt standhaft

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(bsk-ce) Alle, die in der Tourismusbranche tätig sind und sich auf Reisende mit Behinderung einstellen möchten, sollten sich den 08. März 2012 vormerken, den „Tag des barrierefreien Tourismus“ auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB). An diesem Tag leitet nämlich die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle e.V. (NatKo) eine ganztägige Veranstaltung, die den Besuchern vermitteln soll, wie Barrieren sowohl in baulicher Form als auch in der Kommunikation abgebaut werden können.

Zunächst wird Max Stich, stellvertretender Präsident des ADAC, die Veranstaltung mit einer Rede eröffnen. Anschließend dürfen die Besucher an Podiumsdiskussionen teilnehmen, an denen sowohl branchenrelevante Unternehmen wie die Deutsche Bahn und TUI als auch Behörden wie die Deutsche Zentrale für Tourismus vertreten sind. Beim Überfliegen der Teilnehmerliste entsteht tatsächlich der Eindruck, dass Touristiker das Thema Barrierefreiheit nicht länger umfahren können, vor allem da sie in einer alternden Gesellschaft um eine wachsende Kundschaft mit Behinderungen wetteifern müssen.

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BRK-Allianz

UN-Behindertenrechtskonvention

Bündnis der Verbände verfasst „Schattenbericht“

BRK-Plenum

(bsk-ce) Knapp ein halbes Jahr ist es her, da beschloss das Bundeskabinett den ersten Staatenbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dieser dient dem UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung als Bestandsaufnahme: Inwieweit wurde die UN-BRK in Deutschland bereits umgesetzt und wo hakt es noch? Behindertenpolitische Sprecher beklagen jedoch, dass die Bundesregierung in ihrem Staatenbericht zu sehr den Schwerpunkt auf ihre Fortschritte legt und somit den übrigen Aufholbedarf verschleiert. Die „Allianz der Zivilgesellschaft“, ein Zusammenschluss quer durch die Verbandslandschaft Deutschlands, wird deswegen einen Parallelbericht beim CPRD-Ausschuss einreichen, der als Monitoring-Stelle zur Parallelberichterstattung an den UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung fungiert. Hiermit plant die Allianz, die vermeintlichen Fortschritte der Bundesregierung kritisch zu würdigen und eine Bilanz zu ziehen.

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