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„Gesetz zur Sozialen Teilhabe“ vorgestellt

Gesetzesentwurf zur Sozialen Teilhabe vorgestellt

gerwin matysiak

(fbjj/bsk-pr) Behinderte Menschen haben das Recht auf eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Um dieses Recht auch Wirklichkeit werden zu lassen, hat das Forum behinderter Juristinnen und Juristen (FbJJ) zum Abschluss seiner Tagung in Bremen einen Entwurf für ein „Gesetz zur Sozialen Teilhabe“ vorgestellt. Im Rahmen des von der Aktion Mensch koordinierten Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen sollen die Kernforderungen in den nächsten Wochen verbreitet und diskutiert werden. Das Forum behinderter Juristinnen und Juristen setzt sich dafür ein, dass diese Gesetzesvorschläge im Diskussionsprozess vom Bundestag und Bundesrat aufgegriffen werden. „Hierfür bieten wir unsere Zusammenarbeit an“, erklärte Horst Frehe vom FbJJ.

„Es wurde höchste Zeit, dass ein solcher Gesetzentwurf formuliert wurde“, betonte Gerwin Matysiak, Vorsitzender beim Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) nach der Veröffentlichung. „Der Entwurf, den auch der BSK unterstützt, soll dazu beitragen, die bestehenden Missstände und Ungleichbehandlungen abzustellen“, sagte Gerwin Matysiak.

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Jahresempfang

Gerwin Matysiak im Gespräch mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Jahresempfang

Foto BMAS

(bsk-cq/pr) Der Vorsitzende des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) Gerwin Matysiak, nutzte die  Gelegenheit zu einem kurzen Gedankenaustausch mit der Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel, am Rande des  Empfangs des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Hubert Hüppe, in Berlin.

Fokussiert formulierte Matysiak die zentralen Ziele des BSK nach umfassender Inklusion von Menschen mit Behinderungen in allen Angelegenheiten, dem Abbau von Barrieren und der Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes. „Teilhabe ist Menschenrecht, “ betonte er.

Der Bundesvorsitzende bekräftigte den Handlungsbedarf zur diskriminierungsfreien formalen Gleichstellung. Tragende Grundsäule hierfür der übergreifende Bewusstseinswandel in der Zivilgesellschaft, Politik und den Medien. Einig waren sich beide: „Der selbstbestimmte Mensch muss bei allem im Mittelpunkt stehen“.

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